Home Biographie Diskographie Downloads Gästebuch Extras

Hearted Mother
Arty McLloyd
Prey Loot
Yurolf Cucumba
James Carlson
Lenny Johnson
J. F. Mam J. Jasond

Yurolf Cucumba

Seit geraumer Zeit, als es noch Männer mit Mut, Stärke und Willen gab, da hätte man Yurolf nicht unbedingt als Mann bezeichnet. Doch leider haben sich diese Zeiten geändert. Yurolf wurde als ein schwächlicher Sohn einer Mutter geboren und hatte eine geborgene Kindheit, fern von jeglich Negativem. Er wurde weder über Tod noch über andere schlechte Dinge wie Gewalt oder Diebstahl aufgeklärt. Durch diese bolschewistisch-kommunistische Erziehung wird er später auch zu den teuflischen Taten im Stande sein, die sich kein normaler Mensch in der Phantasie träumen lassen würde (Anm. des Psychologen).
Als er im Alter von ungefähr neun Jahren das Holzschnitzen für sich entdeckte, zieht er sich immer mehr aus seinem Leben zurück in seine eigene Welt. Meist ging er dazu in den Schuppen und fing an aus Holzklötzen Phantasiefiguren zu kreieren, denen er den Namen "Hungaslon" gab. Der Name wurde von der ungarischen Zigeuner-Bewegung der Rumänen abgeleitet, worüber er etwas im Fernsehen glaubte gesehen zu haben.
Im besten Alter, so circa mitte Zwanzig, verliert er sich komplett in seiner Welt und findet sich nicht mehr hinaus. Er war offen für alles was ihn noch tiefer in Psychose versetzte. So war es nur eine Frage der Zeit bis er sich mit Hearted Mother und Opiaten einließ. Mit seiner Hilfe entstanden viele wichtige und prägende Songs von Hearted Mother wie: An, Is, Could und I. Doch es war nicht alles Gut! Er löste sich auf einmal komplett aus dem Universum und begann viele Morde und sexuelle Strafdelikte, wobei ihm niemand, nicht einmal der Eine, heraushelfen konnte. Doch durch eine Annonce in der Tageszeitung fand Prey Loot eine Lösung.
Ein Schamane bot seine Künste jedem an, der bereit war sie zu bezahlen. Da Yurolf zu dieser Zeit komplett pleite war und Hearted Mother durch ihr Album- und Merchandising-Programm genug Geld zur Verfügung hatte, bezahlten sie den Schamanen. Es vergingen zwei Wochen bis der Schamane Yurolf wieder näher an der Grenze von Gut und Böse heranholte als er es überhaupt jemals war. Um ihn dann noch nicht rückfällig werden zu lassen, riet der Schamane zu einer Heilanstalt in Guatemala, mit der er nur positive und erfolgreiche Erfahrungen hatte. So wurde er vom Schamanen gleich für drei Monate in die Klink überwiesen. Danach war es endlich so weit.
Das Bürgerrechtsbüro gestattete ihm die Klink zu verlassen und versicherte der Öffentlichkeit, dass er nun wirklich in dieser Welt lebt.
Nach ein paar Demo-Sessions, war Yurolf wieder innerlich bereinigt und es folgte das Doppel-Album "Several Things", das ohne sein Genie, ja sogar ohne seine Anwesenheit wohl nie fertig geworden wäre.
Nachdem Yurolf wieder von seinen Band-Kollegen auf einem Sesamstraßenfest aufgelesen wurde, beschlossen Sie ihn zu einem Solo-Album oder zumindest eine Solo-EP zu überreden. Denn man konnte noch in Yurolfs Augen einen kreativen Sinn der positiven Mächte erkennen. So kam es nach drei Monaten zur EP "Bam Bam Di Doh". Diese Single stieg sofort in den Hillbilly-Charts auf Platz siebenunddreißig und verkaufte sich prächtig. Bereits nach einem Monat mussten alle Plattenläden und Elektronikfachmärkte ihre Bestellungen bei Mukke Records wiederholen, denn bis dahin war alles vergriffen. Doch damit hatte man selbst bei Mukke Records nicht gerechnet. Somit mussten wieder neue Exemplare produziert werden die jedoch einen Qualitätsmangel aufwiesen, da die Originaldateien nicht mehr aufzufinden waren, und nur noch schlecht kopierte Backups verfügbar waren. Somit stieg der Wert der ersten Ausgabe um ein vielfaches und wird in zahlreichen Auktionshäusern mit mehr als dem zehnfachen Kaufpreisen gehandelt.
Ein altes swasiländisches Sprichwort meint in seiner inhaltlichen Übersetzung: Man lernt aus Fehlern. So lernte auch Yurolf aus seinen. Er war zunehmens wieder ansprechbar und guckte legale Filmchen. Doch seine innere Stimme schwieg weiterhin. Bis Prey seine innere Stimme zum reden brachte, indem er sie wie durch einen Dirac-Impuls erregte und zum Schwingen brachte. Nun war er allerdings nicht mehr zu halten. Seine ärtzlichen Aufsichtspersonen rieten Hearted Mother: "Sofern Sie noch daran interessiert sind, mit Herrn Cucumba musiklaisch gemeinsame Wege zu beschreiten, raten wir ihnen, ihn sicher im Tonstudio einzusperren, und zwar über eine Dauer von mehreren Tagen." (Zitat von Dr. Dr. rer. nat. phil. habil. H. P. B.). Und was sollte man dem noch entgegensetzen? So geschah es Ende Oktober, dass Yurolf eingeschlossen wurde und nun kein entkommen mehr möglich war. Bereits in den ersten November-Tagen zeichnete sich eine radikale Kehrtwende in seinem Verhalten ab. Arty und Prey öffneten vorsichtig das Studio und sahen einen konzentrierten Yurolf. Er schien eine Symbiose mit dem Mischpult eingegangen zu sein, denn er war so auf seine Musik fokussiert, dass er es kaum bemerkte, dass er nun wieder frei war. Im ersten Moment wollte er wieder verschwinden, doch JF Mam J Jasond hörte sich einen seiner aufgenommenen und gemixten Tapes an und war begeistert. Yurolf, der schon immer einen sehr großen Wert auf die Meinung von JF Mam J Jasond gelegt hatte, kehrte sofort wieder um und holte die anderen Tapes aus seinem Tresor. Zusammen mit der gesamten HM-Crew produzierten sie noch in der selbigen Nacht das Album "Defixio". Das Cover wurde in wenigen Stunden von Prey Loot gezeichnet, der einfach die Ideen von Yurolf in ein quadratisches Gebilde konzentrierte und konzentrisch auf der Leinwand anordnete. Es entstand, Lenny's Meinung nach, das beste Cover in der Musikgeschichte von 300v.Chr. bis heute. Mit diser Einstellung schienen auch die Verkaufszahlen einherzugehen, denn bereits die hundertfache Produktionsauflage von "Bam Bam Di Doh" hatten wieder einmal nicht ausgereicht. Und somit schließt sich der Kreis, denn ein neues kartesisches Sprichwort meint: Es ist erst vorbei, wenn es beendet ist.