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John Fitzgerald Mam Jeremie Jasond
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John Fitzgerald Mam Jeremie Jasond (a.k.a. JF Mam J Jasond), ein mürrischer Vagabund aus dem mittleren Nord-Osten der Republik.
Sein Alter und Geburtsort kann nur geschätzt werden, da er seit seiner Kindheit Probleme mit seinem Gedächtnis hat.
Angefangen hat alles direkt nach seiner Geburt. Als seine Mutter ihn nur wenige Tage nach seinem Erscheinen im Diesseits
erblickte, konnte sie es selber kaum fassen, aber das Kind was sie gebar, konnte nicht von ein und demselben Vater sein.
So zog sie mit ihrem Sohn durchs Lande auf der Suche nach den Vätern die für dieses Subjekt verantwortlich waren.
Am Ende der monatelangen Reise kam sie schließlich erschöpft zu einem Urteil. Insgesamt kamen vier Männer in Frage, die
auch wiederum Namensrechte besaßen, und dies auch vor Gericht einklagen konnten. Da seine Mutter eine gebildete,
wissbegierige und intelligente Vagabundin war, ging sie ein Kompromiss ein: ihr Sohn sollte alle Vornamen tragen.
Was Sie aber nicht wusste war, dass ihr Sohn an einer seltenen Gehirnerkrankung litt. Er konnte sich seit seiner Geburt
nichts merken was mehr als drei Worte besitzt. Die Gehirnforscher stehen noch heute vor diesem Rätsel.
So kam es dass JF Mam J Jasond sich weder an seine Mutter (die ebenfalls mehrere Vornamen besaß) noch an seinen Geburtsort
(im Nord-Osten der Republik bestehen die Namen der Dörfer aus bis zu elf Worten) erinnern kann. Lediglich ein alter, vergilbter
Zettel in seiner Hosentasche erinnert noch an seinen Namen, aber ob dieser richtig geschrieben ist weiss niemand mehr zu sagen.
Da es für JF Mam J Jasond kompliziert war, mit Worten umzugehen, artikulierte er sich durch die Musik. Und das nicht gerade
auf einem niedrigen Niveau. Ganz im Gegenteil, so wie andere Menschen es lernten mit Worten zu reden und durch ihre Intonation
eine Stimmung auszudrücken, schaffte es JF Mam J Jasond sich allein durch Tonhöhen zu unterhalten. Er studierte sogar einige
Zeit lang den Gesang der Wale und entschlüsselte wichtige Phrasen, die noch heute von Meeresbiologen genutzt werden um die Säuger
der Meere zu Orten und ihnen zu folgen. JF Mam J Jasond kannte alle Tönen des westlichen und östlichen Abendlandes.
Er konnte sogar die Raga von 22 Shruti auf seine eigens definierten 47 Mikrotöne mehr als verdoppeln.
Als dies in einschlägigen Tageszeitungen veröffentlicht wurde rief dies Hearted Mother auf den Plan. Als Prey dies las war er
gerade zu in symbiotischer Schockstarre. Sofort versuchte er den damals noch obdachlosen JF Mam J Jasond aufzusuchen und fand
ihn auf einem Straßenmusikerfestival im Norden Tadschikistans. Als die Hearted Mother Crew seinen Auftritt verfolgte konnte
man bereits die funkelnden Augen des Managers sehen, der darin eine potentielle Geldquelle sah, aber auch der Rest konnte
sich durch JF Mam J Jasond's Atonalität sehr gut vorstellen, dass dies ein weiterer Durchbruch für den Psy-Folc und damit für
Hearted Mother's Musikgeschichte wird.
Begonnen wurde mit den Aufnahmen zu "The Smoked Eel In The Aspique" bereits Anfang 2006 und allein durch JF Mam J Jasond's
geradezu pathetischer Leidenschaft für die Musik, konnte sich Hearted Mother voll entfalten. Die komplexen und doch
durchstruktirierten und einfachen Passagen stammen alle aus dem Kopf von JF Mam J Jasond. Es war kaum zu fassen, aber nur an
wenigen Stellen wurden nach dem ersten Demo-Tape winzige Verbesserungen durchgeführt, die ein Laie kaum erkennen würde, aber
für JF Mam J Jasond doch enorm wichtig und klangbildend herausstachen. Probleme mit der Veröffentlichung gab es erst als die
Platte fertig wurde, denn Hearted Mother plante ein steriles, gerade zu kontrapunktiertes Layout, was für den Manager aber nicht
in Frage kam, da er darin Umsatzeinbußen sah, und seiner Meinung nach die Käufer nur davor abschrecken würde sich diese Platte zu kaufen.
Am Ende konnte man sich auf ein Artwork von Arty einigen das beiden Ansprüchen gerecht wurde.
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